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Verödung von Krampfadern

Verödung

Bei der Verödung wird ein Medikament in die Venen gespritzt, das ihre Wände miteinander verklebt. Durch neue Aufschäum-Techniken können damit nicht nur dünne, sondern auch kräftigere Venen behandelt werden. Anschließend wird für zwei Wochen ein Kompressionsstrumpf getragen. Für 2 – 3 Monate sind die Venen bräunlich sichtbar, in dieser Zeit dürfen keine Sonnenbäder genommen werden.

Verödung von größeren Venen

Nach der Behandlung der Stammvenen können noch sichtbare Seitenäste vorliegen. Ebenso können Jahre später wieder neue Krampfadern auftreten. Für beide Situationen ist die Schaumverödung sehr gut geeignet. Die Schaumverödung ist (noch) nicht im Katalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen. Pro Sitzung entstehen Kosten von 60 €.

Verödung von kleineren Venen und Besenreisern

Diese Behandlung wird im Absatz „Behandlung von Besenreisern“ erklärt

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Dank der neuen Technik der Schaumverödung kann man nicht nur Besenreiser, sondern auch kräftigere Venen mittels Verödung effektiv behandeln.

  • Krampfadern
  • Was sind Besenreiser und kleinste Krampfadern?
  • Behandlungsmöglichkeiten je nach Ursache und Ausdehnung
  • Verödung
  • Häufige Fragen zur Verödung

Was sind Besenreiser und kleinste Krampfadern?

Besenreiser liegen dann vor, wenn dünnste Venen blau oder rot durch die Haut schimmern, wie ein Spinnennetz oder eine Landkarte (siehe Bild links). Man kann sie mit dem Finger wegdrücken, sie füllen sich jedoch schnell wieder. Kleinste Krampfadern, sprich, Venen, die wie ein Spaghetti unter der Haut zu sehen sind, werden auch Netzkrampfadern oder retikuläre Venen genannt (siehe Bild rechts).

Besenreiser Netzkrampfader

Bilder: links Besenreiser - rechts Netzkrampfadern

Beide Krankheitsbilder, Besenreiser und Netzkrampfadern, können Folge einer sichtbaren – aber auch einer nicht sichtbaren Krampfader sein.

Krampfadern

Auch kräftige sichtbare Seitenäste kann man veröden, vorausgesetzt, es besteht kein starker Rückfluss aus den tiefen Venen oder den oberflächlichen Sammelvenen. Dies wird mit Ultraschall ermittelt.

Behandlungsmöglichkeiten je nach Ursache und Ausdehnung

Zunächst sollte eine Untersuchung der Beinvenen mit Ultraschall erfolgen, um auszuschließen, dass die Besenreiser, Netzkrampfadern oder Seitenäste von (sichtbaren oder unsichtbaren) erkrankten Stammvenen verursacht werden. Liegen Krampfadern der Stammvenen vor, werden diese zunächst einmal behandelt, da sich oft danach die sichtbaren kleinsten Venen zurückbilden. Auch für Krampfadern, die nach dem Entfernen von Venen auftreten, ist die Schaumverödung oft eine gute Therapie.

Ist die Behandlung der Krampfadern abgeschlossen oder liegen gar keine Krampfadern zugrunde, kann man die sichtbaren Venen veröden oder die feinsten Besenreiser mit LASER oder Thermo-Skin behandeln. All diese Verfahren haben das Ziel, diese kleinsten Venen dauerhaft zu verschließen. LASER und Thermo-Skin verschließen die Venen durch Wärmeeinwirkung (Siehe gesondertes Informationsblatt).

Verödung:

Es wird ein Medikament in die Vene eingespritzt, das die Venenwand reizt und somit eine Venenwandentzündung setzt. Die Vene verklebt, das Blut kann sie nicht mehr füllen und somit verschwindet die Vene optisch. Dies Ergebnis stellt sich in den Tagen / Wochen nach der Behandlung ein.

Häufige Fragen zur Verödung:

Wann darf die Behandlung nicht durchgeführt werden?
Bei akuten Infekten im Beinbereich und bei stärksten arteriellen Durchblutungsstörungen (Schaufensterkrankheit).

Kann die Behandlung Schaden anrichten?
Die Verödung kann allergische Reaktionen hervorrufen. Daher wird in der ersten Sitzung zunächst eine kleinere Menge verwendet, um dies zu testen. Das Verfahren kann bräunliche Flecken zur Folge haben, die zunächst als kleine Verhärtungen unter der Haut tastbar sind.

Um das Auftreten von dauerhaften Braunverfärbungen zu vermeiden, müssen diese Verhärtungen mit einer kleinen Nadel angestochen werden und ihr Inhalt (altes Blut) entleert werden. In seltensten Fällen können Hautwunden als Reaktion auf die Behandlung auftreten. Wir kontrollieren den Verlauf gerne nach 2 - 4 Wochen. Dann werden ggf. kleinste Gerinnsel aus den verödeten Venen angestochen und ausgepresst - das beugt dem Auftreten von braunen Flecken vor.

Wie oft muss die Behandlung durchgeführt werden?
Das hängt vom Ausmaß der Erkrankung ab. In der Regel sind es 2 - 3 Sitzungen, bei ausgedehnten Befunden jedoch auch deutlich mehr.

Was kann ich tun, um die Wirkung zu verstärken?

  • Regelmäßig sanften Sport treiben (spazieren gehen, Rad fahren, schwimmen, Walken).
  • Für zwei Wochen Kompressions– oder Stützstrümpfe tragen.
  • Beine hochlegen, wann immer dies möglich ist
  • Beine hochlegen, wann immer dies möglich ist
  • Beine nach der Dusche oder dem Wannenbad kalt abduschen (nach Kneipp)

Was kostet die Behandlung?
Die Behandlung der Besenreiser und Netzkrampfadern ist keine Kassenleistung, da sie einen eher kosmetischen Hintergrund hat.

Die Verödung im Rahmen einer normalen Venenuntersuchung und Beratung (alle Kassen) kostet 30 - 40 € pro Sitzung.

Weitere Informationen zu Krampfadern finden Sie im Buch „Krampfadern“ von Dr. Mendoza und Dr. Berger:
ISBN: 3-9808990-0-4 / 2. Auflage, 2003, Arrien Verlag, 5 €