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Kleinere Defekte des Gelenkknorpels können durch spezielle Techniken ersetzt werden.
Kleine Defekt bis zu einem 1cm² können durch ein
arthroskopisch durchgeführtes Microfracturing therapiert werden.
Hierbei wird das betroffene Areal debridiert und dann mit
einem speziellen Meißel angepickt.
Aus diesen Löchern blutet es dann in das Knorpelbett und unter einem Zeitraum von 4-wöchiger Entlastung des Gelenkes bildest sich dann ein zwar minderwertiger, narbenähnlicher aber durchaus funktionsfähiger Kollagen Typ 1 Knorpel.
Bei größeren Defekten muss dann aus einem geringer belastenden Knorpeareal eine Knorpelknochenzylinder ausgestanzt und in den Defekt eingebolzt.
Diese Methode wird als OCT bezeichnet und ist unter
Umständen arthroskopisch durchführbar.
Als letzte Alternative steht dann nur noch die ACT, die
sogenannte autologe Chondrozytentransplantation zur Verfügung.
Hierbei werden Knorpelzellen arthroskopisch gewonnen, dann in speziellen Nährmedien gezüchtet, auf ein Medium aufgetragen und dann in einem zweiten meist offenen Eingriff in den Defekt implantiert.
Die Kosten dieser Methode werden von den öffentlichen
Krankenkassen allerdings nur nach einer Einzelfallprüfung übernommen.